Monatsarchiv für März 2007

 
 

Webmin Relaunch

Die Webmin-Seite wurde heute relauncht(sieht endlich mal etwas professioneller aus) und angesichts der inzwischen sehr interessanten Features und Erweiterungen, darf man darüber doch schon mal ein paar warme Worte verlieren.
Mittels Webmin lässt sich ein Linux-System weitgehendst und relativ sicher über ein Webinterface administrieren.
Dies war wohl auch schon länger bekannt und wurde auch so genutzt.
Für mich persönlich neu und somit an mir vorbeigegangen, war die parallele Entwicklung von “virtualmin” zur Administration virtueller Server. Dieses “Plugin” ermöglicht weit mehr, als nur das Bereitstellen einer Hosting-Umgebung. Beispielsweise eignet sich diese Erweiterung hervorragend dafür, den eigenen virtuellen Server unter VMWare(wie hier beschrieben) zu verwalten und mit dem Plugin “subversion repositories” für die jeweiligen Server verschiedene Repositories(SVN) anzulegen/verwalten.
Konfiguriert man nun noch “scponly” für die “Kunden”-Accounts, erhält man eine sehr mächtige Hosting-Lösung, bzw. Verwaltungslösung für die eigenen Projekte/Domains, die vom Arbeitszimmer aus verwaltet werden sollen.
Die Lösung “Arbeitszimmer-Server” ist natürlich nur eine mögliche Lösung – konfiguriert man die SSH-Zugänge vernünftig, ist das Paket als konkurrenzfähige Hostingserver-Lösung anzusehen.

Developers Essentials[1]

In diesem Artikel werden einige sehr nützliche Tools vorgestellt, welche das Entwickeln von Webseiten(und anderen Anwendungen) einfacher machen.
Die erste Sache ist die Geschichte mit der Dokumentation. Jeder kennt den Horror: Entwickelt ist eine Software/Webseite/was auch immer sehr schnell. Wenn es dann an die Dokumentation des Codes geht, steht man zunächst meistens mit leeren Händen da und muss die Dokumentation mühselig im Nachhinein tippen(Worauf man ja in den meisten Fällen furchtbar viel Lust hat…;-)). Das es auch anders geht, beweisen die im folgenden Beitrag vorgestellten Tools. Grundidee dieser Tools ist es, den Code von Anfang an und während der Entwicklungszeit mittels TAGs und den üblichen Kommentarfunktionen zu dokumentieren.
Ein weiterer Punkt ist das allgemeine Projektmanagement. Am besten wäre hier sicherlich eine “Allround”-Lösung, die das meiste bietet, was man im Laufe einer Entwicklungsphase benötigt, also einen Tracker(Bugs, ToDos, Features-List, etc.), evtl. eine Mailingliste, Support-Foren, Ticket-System, Versionsmanagement, etc.
Die zuletzt genannten Dinge lassen ahnen, daß dies wohl nicht ganz ohne einen Server funktionieren dürfte. Aber auch hier gibt es Lösungsansätze, wie man entweder seinen eigenen PC oder einen alternativen, lokalen Rechner zum Entwicklungs-Server umrüstet, ohne daß man natürlich sein laufendes Arbeits-System angreift oder funktional einschränkt. Näheres dazu im letzten Teil des Beitrags.

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Mouse/Keyboard-Sharing: Synergy

Synergy heist ein kleines Opensource-Tool, welches folgende(geniale) Funktionen bietet:
Gemeinsame Nutzung einer Tastatur/Maus via TCP/IP, gemeinsame Nutzung der Zwischenablage, etc.
Verfügbar ist die Software für Windows, Linux & Mac OS.
Da ich auf dem Schreibtisch einen Laptop und neben dem Schreibtisch einen PC(Windows) stehen habe, kann ich so sehr einfach die Tastatur/Maus des Laptops(Linux) auch für den PC benutzen. Sobald man den Mauszeiger beispielsweise über den linken Rand des Laptop-Bildschirms hinausbewegt, landet man automatisch mit dem Mauszeiger auf dem Bildschirm des PCs. und dies quasi so, als würde man an einem Dual-Bildschirm sitzen. Im jeweils aktiven Bildschirm steht dann ebenso die Tastatur und die Zwischenablage zur Verfügung.
Sprich in meinem Bildschirm: Text auf dem Laptop markieren, kopieren – mit der Maus nach links auf den PC-Bildschirm -> Text einfügen, etc.
Die Konfiguration für diese recht kompliziert klingende Technik ist erstaunlich einfach:

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DynDNS-Services…

Sehr schöne Dinge kann man mit den dynDNS-Services inzwischen anstellen:
In meinem Falle hatte sich folgende Aufgabe gestellt:
- Vorhanden ist ein XP-Client, auf welchem über VMWare eine Fedora/Gforge-Installation läuft, zwecks Umsetzung eines lokalen Versionierungssystems für das Heimnetzwerk und evtl. auch einem Zugriff von außen
- Es sollte eine regulär auf mich registrierte TLD-Domain eingesetzt werden
- E-Mail-Versand/-Empfang sollte über das VMWare-Image möglich sein
Die Lösung(und dazu auch noch kostenlos): http://www.dnsexit.com/
Der Betreiber bietet nach kostenloser Registrierung u.a. den Dienst, daß man kostenlos eine TLD als DynDNS-Service in die Nameserver eintragen lässt. Die Domain-Einstellungen für die eigene TLD(die man selbst anmeldet) müssen lediglich als DNS-Server die Adressen von dnsexit eingetragen haben(also ähnlich, wie man es bei einem Transfer zu Sedo bewerkstelligt).
Mittels dem angebotenen DynDNS-Client ist es so dann möglich, seinen eigenen Server von zuhause aus über eine reguläre DNS-Adresse zu betreiben.
Bin momentan noch am testen – der Dienst klingt aber irgendwie sehr gut und wenn es tatsächlich funktioniert, habe ich so eine günstige Lösung gefunden, meinen eigenen “Home-Entwicklungs-Server” internetweit zu administrieren.