Monatsarchiv für Januar 2007

 
 

eyeOS – Web Operating System

eyeOs” bezeichnet eine beeindruckende Software, welche im Browserfenster eine Art Desktop-Umgebung mit diversen Tools aufbaut(PHP -> AJAX/Javascript/HTML), die in einer gewissen Weise an einen XServer mit Fenstern und diversen Gimmicks erinnert. Das wäre nur Spielerei, wenn nicht mehr dahinterstecken würde. So bieten sich nach erfolgter Registrierung an einem eyeOS-Server diverse Funktionen, wie

  • RSS-Channels verwalten
  • Foren zum Austausch mit anderen Benutzern
  • Chat mit anderen Benutzern
  • Telefonie-Verzeichnis
  • Kalender
  • Suchmaschinen/Such-Verwaltung
  • Aufbau einer Ordner-Struktur im persönlichen Verzeichnis. D.h. es könne Dateien aller Art hochgeladen und gespeichert werden und auf Wunsch auch in einen “Public Folder” abgelegt werden, auf welchen andere Benutzer des Systems Zugriff haben.
  • Erweiterbarkeit/Installation weiterer “Programme” durch ein Installationssystem
  • Diverse Gimmicks, wie “Calculator”, “Editor”(mit welchem Dateien bearbeitet, gespeichert, erstellt, etc. werden können)


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Die Zukunft von SelfHTML…

steht in Frage. Es gibt wohl Unstimmigkeiten, wie das Projekt weitergeführt werden soll – näheres im Artikel vom Selfhtml-Blog. Stefan Münz, Gründer und Kultfigur der einzigartigen HTML-Doku hat sich wohl bereits vom Projekt verabschiedet.
Das klingt momentan alles sehr dramatisch, dennoch denke ich, daß sich auch weiterhin eine solide Basis für das weitere Bestehen eines solchen Projektes finden lassen dürfte. SelfHTML war schon als ich mit diesem HTML-Zeugs(irgendwann 1998) angefangen habe die erste Anlaufstelle für Fragen in diesem Bereich – und damit meine ich natürlich nicht das Forum, sondern die Selfhtml-Basis an sich – die “Doku”, das “M”(rtfM).
Bleibt zu hoffen, das sich das Projekt wieder auf eine gemeinsame Basis zusammenfndet und auch den Perfektionisten Stefan Münz wieder zurückgewinnt.

Weekly Feature – Eine Alternative zu Adhesive

Irgendwie ist es ja ärgerlich, daß das “Adhesive“-Plugin unter WordPress 2.1 nicht mehr richtig funktioniert. Dieses Plugin war dazu da, um einen Weblog-Beitrag auf der Startseite als “sticky” zu markieren. Das eignet sich beispielsweise dazu, um einen Artikel jederzeit auf der Startseite an erster Stelle zu haben(wie beispielsweise hier auf der Seite das “Weekly Feature”).
Dies lässt sich allerdings mit geringfügigem Aufwand auch direkt in das eigene Template ohne Plugin erreichen.
Dies wird mit den von WordPress zur Verfügung gestellten Bordmitteln erreicht: “Multiple Loops“.
Anbei eine kurze Anleitung, wie ich es auf meiner Seite durchgeführt habe.

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Tutorials en masse…

Ein neuer Beitrag im Weblog “Smashing Magazine“:
Tutorials Round-Up: Ajax, CSS, PHP and More – Hier bekommt man die volle Breitseite an Tutorials aus den Bereichen AJAX, CSS, HTML, PHP, Flash, Perl, Python, etc.
Im Grunde reicht dieser Artikel aus, um sich eine Woche lang nur mit lesen zu beschäftigen. Aber auch die anderen Beiträge des Magazins sollte man sich näher ansehen – man findet so manche Schätzchen in den Artikeln, wie beispielsweise Schriftarten, Icons, etc.(wer die Seite noch nicht kannte…).

WordPress 2.1

Seit einigen Tagen erhältlich ist die Version 2.1 von WordPress. Einiges an Erneuerungen wurde hinzugefügt, einige sehr spannende Funktionen, wie z.B. “Auto-Save” von Postings(d.h. während man einen Beitrag schreibt, wird dieser automatisch zwischengespeichert). Eine andere Funktion, die sich zunächst sehr gut anhört, ist der TAB-basierte Editor, in welchem man zwischen WYSIWYG-Modus und Code-Ansicht umschalten kann. Das macht der Editor aber nicht besonders zufriedenstellend. Ehemals semantisch korrekt geschriebene Beiträge werden durch den WYSIWYG-Modus verhunzt und lassen sich auch im Quelltext-Editor nicht mehr herstellen – auch ein abschalten des WYSIWYG-Modus bringt hier nichts.
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Editoren für Webentwickler

Inspiriert vom aktuellen Technikwürze-Podcast machte ich mich selbst auf die Suche nach aktuellen Editoren, um evtl. über den Tellerrand meines seit einiger Zeit genutzten PSPad zu schauen. Fündig wird man zuhauf – es gibt für vermutlich jeden Typ von Entwickler einen entsprechenden Editor. So gibt es Allrounder, die einfach mal alles im Paket haben, dafür evtl. jeweils weniger spezialisiert. Beispielsweise ist die Engine oder das Grundpaket “Scintilla” eine sehr spannende Editor-Software, auf welcher beispielsweise SciTE oder Notepad++ basieren. Vorteil hier ist ganz klar: Einstellungen lassen sich “wie früher” in einzelnen Textdateien definieren(ja, das ist ein Vorteil… ;-) ).

Einige Editoren liegen mit der Hauptaufgabe hauptsächlich und merkbar im HTML/CSS-Bereich, beispielsweise, PSPad mit einigen sehr nützlichen Funktionen wie HTML-Code-Komprimierung, oder -Strukturierung, Webweaver, mit zig HTML- und CSS-Shortcuts, oder Macromedias Editor Homesite, welches einer meiner ersten Editoren im HTML-Bereich war.

Eine Eigenschaft der o.g. Editoren(bis auf Homesite) ist, daß diese Editoren Freeware, Opensource, oder anderweitig frei erhältlich sind. In diesem Segment müssen sich die käuflich erwerblichen Editoren behaupten. UltraEdit-32 bietet hier eine enorme Liste an Funktionen und Features und sogar einem SFTP-Client, welcher evtl. für mich persönlich ein Kaufgrund werden könnte. Auch optisch fühlt man sich beim Benutzen des Editors sofort “wie zu hause”.
Das “Zend Studio” ist eine komplette PHP-Entwicklungsumgebung, welche natürlich für PHP-Entwickler durch die zigfachen Debugging und Live-Preview-Features eine geniale Sache sein dürfte.

Im folgenden habe ich 6 der m.E. besten Editoren in diesem Bereich zusammengetragen und kurz vorgestellt. Wem noch ein Editor in der Liste fehlt, darf diesen gerne als Kommentar mit einem Link zur Homepage vorstellen – weitere Editoren werden an das Ende des Artikels in einer Liste angefügt.

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TiddlyWiki – Update

TiddlyWiki gibt es inzwischen in der Version 2.1.3. und es ist einiges an neuen Features hinzugekommen. Außerdem erwähnenswert ist das sehr gut zu lesende und leicht verständliche deutsche Handbuch zum Wiki-System von Swen Schneider. Get it!

Casino Royale

Irgendwie hat auch mich inzwischen ein wenig das Poker-Fieber gepackt – was allerdings nicht unbedingt am derzeitigen Kinokracher “Casino Royale” liegt…
Auf der Webseite Poker-Institut.org gibt es einige einführende Infos, sowie Erklärungen der Regeln und Einsteiger-Tipps.
Zum Spielen “mal nebenbei” oder zum erlernen verschiedener Strategien eignet sich durchaus bereits “Yahoo!” – dort gibt es in der Spiele-Section verschiedene Poker-Räume. Gespielt wird natürlich um Spielgeld – bei Yahoo! erhält man nach erfolgreicher Anmeldung 1000$, die es zu verzocken oder anzureichern gilt.
Ist man einigermaßen fit im Spiel kann man sein Talent auf pokerstars.de vertiefen – diese Seite hält die kostenlose Software für das Spiel bereit. Auch dort wird um Spielgeld gespielt. Um echtes Geld zu spielen sei mal so nicht empfohlen und m.E. fällt dies dann sowieso unter das in Deutschland geltende Glücksspiel-Verbot. In diesem Sinne: “Zahlen und fröhlich sein…”

WHATWG vs. W3C?

Was ist los mit der Zukunft von “HTML”?
Es arbeiten wohl z.Zt. zwei verschiedene Projekte an den zukünftigen Web-”Standards”: Das W3C, wowie die WHATWG.
Das W3C entwickelt die nächste XHTML-Version: XHTML2, die WHATWG entwickelt eine weitere Version von HTML: HTML5.
Die genauen Vorteile beider Systeme sind für mich noch nicht definitiv abwägbar, eines steht jedoch fest: Wenn man nun aus “Standard” die “Wahl verschiedener Systeme” macht, dürfte eine korrekte Darstellung von Webseiten unter intensiver Nutzung der gebotenen Optionen nochmals mehr in die Zukunft gerückt sein.
Als “Endbenutzer” bleibt eines festzustellen: Es gibt immer mehr sog. “Standards”, obwohl sämtliche Browser-Hersteller es noch nichtmal auf die Reihe gebracht haben, einen uralten “Web-Standard” XHTML1.0 korrekt umzusetzen.
Dies ist wohl ein kleiner Krieg der Internet-Erfinder, welcher dennoch interessant zu verfolgen ist.