Monatsarchiv für Februar 2006

 
 

PCjacking – Ubuntu im Supermarkt

Manu Cornet will dem Privatanwender vermitteln, daß es durchaus noch etwas anderes als Windows auf einem Rechner gibt und bootet in Super- und Multimediamärkten die Rechner mit Knoppix-CDs. Die Aktion verbreitet sich in windeseile, so daß die Webseite zeitweise schon nicht mehr erreichbar/überlastet ist/war. Im Grunde eine recht simple Idee und es ist schon verblüffend, daß diese Idee nicht schon früher entdeckt wurde…

Auf Pro-Linux diskutiert man derzeit gerade, ob es nicht auch ein wenig riskant ist, auf solchen öffentlichen Rechnern ein System zu booten, über welches man auf recht einfache Art Zugriff auf den Admin(“root”)-Account erhält.
Vermutlich wird da aber in naher Zukunft(wenn die Aktion bei uns in Mode kommt), das Booten von CDRom im BIOS abgeriegelt werden.

Ich persönlich hielte die ubuntu-Live-CDs zum überzeugen der Anwender für besser. Der Anwender will m.E. hauptsächlich grafisch/”Klickibunti” überzeugt werden, was ubuntu sicherlich mehr kann(das soll keine Negativ-Kritik an Knoppix sein – das ist ein mächtiges System und hat den Grundstein für Live-CDs erst gesetzt! – mir geht es rein um den Sinn der Aktion und somit um eine Überzeugung der (Windoze-)Benutzer).

[gefunden bei Micha Schmidt]

Plugins für den Firefox(Webentwickler)

Da dies generell ein beliebtes Thema ist und ich auch meine Erfahrungen mit Firefox-Plugins teilen will, hier mal meinerseits ein aktueller Stand meiner eingesetzten Zusatz-Features für den Firefox-Browser:

  • Aardvark: Mittels diesem Plugin lassen sich die HTML-Elemente einer Seite mittels einem “Hover-artigen” Effekt hervorheben(standardmäßig mit einem roten Balken um den entsprechenden Bereich), sowie mit einer Info zur “ID” und zur CSS-”Klasse” anzeigen. Für den jeweils ausgewählten Bereich lässt sich zusätzlich der explizit ausgewählte Quelltext anzeigen. Mittlerweile ein unverzichtbares Tool für mich.
  • DOM Inspector: Dieses Plugin zeigt den Aufbau einer Webseite Explorer-Artig an, so daß vom grundlegenden Aufbau der Seite bis in die tiefsten, verschachtelten Eemente geklickt werden kann. Sehr hilfreich bei diversen grundlegenden HTML-Problemen.
  • HTML Validator(based on Tidy): Klar, was dieses Plugin macht: Den HTML-Code validieren. Das Plugin zeigt Probleme im Quelltext der Seite an. So ist das debuggen des Quelltextes nochmals einfacher!
  • Web Developer: Unglaubliches Tool und absolutes Muss für den Web-Entwickler.Mittels diesem Plugin lassen sich verschiedene CSS-Einstellungen abschalten, Auszeichnungen für die HTML-Elemente anzeigen, verschiedene Seiten-Informationen anzeigen, Browser-Größen simulieren, etc. Das Plugin lässt sich über eine Extra-Toolbar bedienen.

Nachtrag: Alle hier genannten Extensions sind für den Firefox in der Version 1.5.0.* erhältlich. Zu älteren(aber wer nutzt die schon? ;-) ) und neueren Versionen stehen auf den jeweiligen Webseiten die entsprechenden Infos.
Auf altbewährte und weitläufig bekannte Plugins wie “All-In-One-Sidebar“, “Sage” oder “Adblock” habe ich bewusst verzichtet… ^^

[CMS] modX


Warning: fopen(/var/customers/webs/web2/webthinking.de/wp-content/plugins/fv-code-highlighter/cache/74344e0d4323da4a40def0e4ced566fe48260cef) [function.fopen]: failed to open stream: Permission denied in /var/customers/webs/web2/webthinking.de/wp-content/plugins/fv-code-highlighter/Includes/Cache.php on line 69

modX nennt sich ein Content Management System, welches derzeit ordentlich am wachsen ist. Wem Typo3 zu kompliziert und Joomla zu unflexibel ist, wird an diesem System gefallen finden. Ein großer Nachteil an Joomla ist beispielsweise, daß sehr viele Content-Teile aus der Core-Applikation gebildet werden, diese noch veraltetes Tabellen-Layout verwenden und somit ein richtig freies Anpassen eigener Templates nicht zu 100% möglich ist. Typo3 geht hier zwar eine andere Richtung, ist aber mit TypoScript eine nicht gerade triviale Sache und macht das System für den reinen “Designer” anfangs zur Tortur.

Das modX-System lässt in Sachen Template-Anpassung auf meinen ersten Blick keine Wünsche offen. So wird rein der eigens erstellte Content dynamisch ausgelesen und kann im Frontend-Template nach eigener Vorstellung angepasst und gestaltet werden. Wie üblich in modernen Template-Systemen geschieht dies durch plazieren von Template-Tags in statischen Template/HTML-Seiten.
Triviales Beispiel:

1
2
3
4
5
6
7
<div id="content">
<h1>[*longtitle*]</h1>
[*content*]
</div>


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Toni Mahoni @ Spreeblick

Neue Serie bei spreeblick.com – der Berliner “Toni Mahoni” krächzt mit seiner vermutlich in Folge intensivsten Zigarettengenusses kratzigen Stimme in seinem Videocast/Videoblog über dies und das. Aber hallo: “Ick mach hier keen Tagebuch – bista bescheuert? Wenn ich Tajebuch schreiben will, nehm ick n Bleistift und n Papier”.
Nach diversen relativ langatmigen Podcasts und weiteren digitalen Neuerfindungen ist das doch wieder ein Stück weit gelungene Unterhaltung.
Sehr empfehlenswert ist der gesungene Beitrag für den Valentinstag: Verliebt – trotzdem sollte man sich alle Folgen der Reihe nach reinziehen – da sich so mancher Gag(mit seinem im Hintergrund trällernden Vogel) erst dann erschließt. ;-)
Alletiseins” hat fast schon eher den Hamburger Flair eines alten, besoffenen Seemanns. :-D
Köstlich – für mich irgendwie “Dittsche” im Internet und vor allem nicht künstlich aufgesetzt sondern eher glaubwürdig und ehrlich.

Bitdefender8 kostenlos am 17.02.06

Heute(bis 24:00Uhr) kann der AntivirenScanner Bitdefender unter der Adresse http://www.bitdefender.de/24free in der Version 8 kostenlos heruntergeladen werden. Desweiteren sind Updates der Virenpattern f?r ein Jahr dabei.

Security: trustedsource.org & Neues von Kaspersky

Unter der Web-Adresse “trustedsource.org” verbirgt sich eine sehr interessante Webseite der Fa. CipherTrust. Diese Fa. beschäftigt sich vor allem mit der Spam-Bekämpfung und und sammelt in einer Datenbank quasi den internationalen E-Mail-Verkehr in Bezug auf SPAMmer. So kann man beispielsweise die IP-Adresse seines eigenen E-Mail-Servers eingeben, um eine entsprechende Auswertung zu erhalten. Endgeräte von Ciphertrust nutzen diese Datenbank beispielsweise, um ein möglichst effizientes SPAM-scanning zu erhalten(neben weiteren Techniken, wie heuristischen Prüfungen, etc.).

Kaspersky LABs. Auf einer Security Roadshow in Stuttgart wurde heute vormittag die russische Fa. Kaspersky Labs vom Geschäftsführer Deutschland Andreas Lamm vorgestellt.

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Alternativen zu Webalizer

Wie Jan bereits vor einiger Zeit bemerkte, ist Webalizer nicht mehr wirklich aktuell(letzte Aktualisierung ~2002) und meinem Einwände zur Zeit dieses Eintrages gelten zwar immer noch – doch alles entwickelt sich weiter nur Webalizer nicht(mehr).

Nach wie vor ist chcounter eine sehr interessante Alternative, welche für Webserver-Logs auch sehr gute Dienste leistet!
Die nächste(ebenfalls bewährte) Alternative für Log-Auswertung nennt sich “AWStats“, ist OpenSource und verarbeitet Mailserver-Logs, Webserver-Logs, MS Exchange-Logs, FTP/Transfer-Logs, etc. und ist so ebenfalls ein sehr mächtiges Instrument, welches sehr gut und detailreich konfigurierbar ist(Demo).
AWStats ist ein Perl-Programm, welches über die CGI-SChnittstelle aufgerufen werden kann und somit keine einschneidenden Installations-/Übersetzungsprozesse erfordert. Abgearbeitete Statistiken aus den entsprechenden Logfiles werden in einer eigenen Datenbank(in Form von Text-Dateien) abgespeichert und sind auch nach Abarbeiten oder Neuanlegen der entsprechenden Logfiles noch abrufbar. Multihosting-Fähig ist das Programm ebenfalls, da sich der Zugriff auf den jeweiligen Statistik-Output mit den Werkzeugen des entsprechenden Webservers konfigurieren lassen.
Weitere, anpassbare und sehr gute Features:
- Update der Statistiken per Web-Interface
- Konfigurations-Modul für Webmin
- plattformübergreifend verfügbar und einsetzbar
- eigenes Anpassen/Definieren der Log-Formate
- Statistiken-Output kann als HTML/XHTML exportiert werden und per CSS an das eigene Design angepasst werden

WordPress/Template-Arbeiten (1)

Da ich nun etwas Einblick in die Template-Funktionen von WordPress bekommen habe, schreibe ich hier periodisch einige HowTos zu diesem Thema auf.
Im ersten Teil befasse ich mich hier kurz mit den Grundlagen zur Template-Arbeit unter WordPress.

1. Einleitung

Ein WordPress-Template ist eine Beschreibungsdatei, in welcher definiert wird, wie die Webseite, welche unter WordPress betrieben wird, aussehen soll. Ein Template-Datei kann sehr einfach aufgebaut sein, so daß nur die grundlegenden WordPress-Funktionen verwendet werden. Andererseits kann man das Template auch mit eigenen Funktionen oder mit bereits vorgefertigten, etwas komplexeren Funktionen, welche vom WordPress-Sourcecode bereitgestellt werden, ausbauen. Ein WordPress kann aus bereits zwei Dateien bestehen: einer index.php-Datei und der dazugehörigen Stylesheet-Datei. WordPress erkennt hierbei bereits an den Dateinamen, ob und um welche Templatedatei es sich handelt. So gibt es für verschiedene Seiten(“Situationen”) verschiedene Template-Dateien.


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